Vor 1933
Vordenker des Nationalsozialismus
Völkische Bewegung
Die völkische Bewegung war ein loser Zusammenhalt von Vereinen, Parteien, Publikationen,
die gegen Ende des 19. Jahrhunderts an Bedeutung gewonnen haben. Die Bewegung
basierte auf rassenideologischen Grundlagen (antisemitisch, antislawisch, antiromanisch),
Grundsatz und Aspekte der Bewegung finden sich im internationalen Rechtsextremismus
sowie in anderen alternativen Bewegungen.
(http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkische_Bewegung)
Die Thule Gesellschaft war eine okkulte (geheim, verborgen), rassistische Gesellschaft
die in der Schlussphase des Ersten Weltkrieges in der Umgebung von München entstand.
Die rassistische Ideologie der Thule-Gesellschaft war stark von Guido von Lists
(glaubte an eine Jüdische Weltverschwörung) geprägt. Der Kontakt zwischen der
Thule Gesellschaft und Adolf Hitler entstand über die Deutsche Arbeiterpartei.
Die DAP wurde 1919 von Anton Drexler und Karl Harrer (Mitglied der Thule-Gesellschaft)
gegründet. 1921 erzwang Hitler mit einem Ultimatum seine Wahl zum Vorsitzenden
und nannte die Partei um in “Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“ (NSDAP).
Mit dem Aufstieg der NSDAP kam auch das Ende der Thule Gesellschaft.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Thule-Gesellschaft)
Zeit bis zur Machtübernahme
mit ihrem Bestand von 1919–1933 nimmt die Weimarer Republik den größten Teil der
Zwischenkriegszeit ein. Sie wurde nach der März-Revolution (im 2. Anlauf) beschlossen
um eine parlamentarische Demokratie zu gründen. Die Republik trat ein schweres
Erbe an, die Parteien waren auf eine Regierungsübernahme einfach nicht vorbereitet
und hatten auch keinen Rückhalt in der Bevölkerung. Damals galten die Parteien
als notwendiges Übel das nur die eigenen Interessen vertrat.
„Entwicklung der Weimarer Republik "
Die Geschichte der Weimarer Republik lässt sich nach der Gründungsphase in drei Abschnitte gliedern:
• In den Krisenjahren von 1919–1923 hatte die Republik mit den unmittelbaren Kriegsfolgen, einer Hyperinflation und zahlreichen Umsturzversuchen zu kämpfen
• In den Goldenen Zwanzigern von 1924–1929 erreichte sie eine gewisse Stabilität, wirtschaftliche Erholung und die außenpolitische Anerkennung
• Die Weltwirtschaftskrise und der damit verbundene Aufstieg der Nationalsozialisten
zwischen 1929 und 1933 mündeten in Agonie und Untergang der Republik.“
(aus der Wikipedia am Montag den 11. Juni 07, 13:00; url: http://de.wikipedia.org/wiki/Weimarer_Republik; Buch: Die Weimarer Republik. Eine unvollendete Demokratie von Horst Möller (Taschenbuch - Februar 2006) )

Größte Parteien Während Weimarer Republik :
• Kommunistische Partei Deutschlands (KPD, ab 1918)
• Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD, bis 1922 – formal bis 1931)
• Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
• Deutsche Zentrumspartei (Zentrum)
• Deutsche Demokratische Partei (DDP), ab 1930 Deutsche Staatspartei
• Bayerische Volkspartei (BVP)
• Deutsche Volkspartei (DVP)
• Deutschnationale Volkspartei (DNVP)
• Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)
Stresemann-Briand (Verträge von Locarno)
Das Deutschen Reich, Frankreich, Belgien sowie Großbritannien und Italien trafen in Locarno zusammen. Der deutsche Außenminister Gustav Stresemann und der Vertreter Frankreichs Aristide Briand ereichten eine Einigung von Deutschland und Frankreich. Deutschland erkannte damit die im Versailler Vertrag festgelegte Westgrenze an, die damit aber auch für die anderen Staaten galt. Im Falle einer Verletzung des Vertrages sollten die Garantiemächte eingreifen.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Vertr%C3%A4ge_von_Locarno)
Vertrag von Rapallo
Der Vertrag von Rapallo ist ein völkerrechtlicher Vertrag. Er normalisierte die Beziehungen von Russland und Deutschland, die mit ihm ihre internationale Isolation durchbrechen wollten
(http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Rapallo)
Besetzung des Ruhrgebiets
Die Besetzung des Ruhrgebiets war eines der größten Probleme der Weimarer Republik.
Deutschland war als Verliererstaat verpflichtet Reparationszahlungen an Frankreich
und andere Staaten zu zahlen. Wegen der Wirtschaftskrise war Deutschland mit den
Zahlungen im Rückstand, um Druck auszuüben besetzte Frankreich das Ruhrgebiet.
Das löste in Deutschland eine nationale Empörung aus, als Reaktion Deutschlands
wurde ein streik ausgerufen und Sabotageakte gegen die Franzosen ausgeführt. Insgesamt
belief sich der Gesamtschaden der Ruhrbesetzung auf 4 bis 5 Milliarden Goldmark.
Die Besetzung des Ruhrgebietes endete gemäß dem 1924 verabschiedeten Dawes-Plan
im Juli/August 1925.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrbesetzung)
Agonie und Untergang der Republik
Innerhalb der völkisch-nationalistischen Bewegung hat sich Hilter mit seiner
NSDAP gegenüber Hugenberg mit seiner DNVP durchgesetzt. Der Volksentscheid
über den Young Plan (der Young Plan war ein Vertrag zur Kriegsentschädigung des
1. WK) den Hitler und Hugenberg gemeinsam betrieben scheiterte zwar (nur 14% der
Wahlberechtigten stimmten dagegen), doch machte er die Nationalsozialisten in
rechten Kreisen salonfähig. (http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/innenpolitik/dnvp/index.html,
5.1.2008)
Für die Radikalisierung war hauptsächlich die Weltwirtschaftskrise schuld, die
Deutschland viel härter traf als andere betroffene Staaten (Deutschland hatte
sehr viele Auslandskredite). Am Ende der Weimarer Republik im Jahr 1933 zählte
man insgesamt sechs Millionen offizielle Arbeitslose. Versuche der Sozialisten
durch Erhöhung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung die Lage der Arbeitslosen
zu verbessern führten zum Scheitern der Regierung. Auf Grund dieser Probleme
erhielten die Nationalsozialisten einen erdrutschartigen Zuwachs: Die Wahlen vom
September 1930 brachten den Nationalsozialisten auf 18,3 Prozent und machten sie
damit zur zweitstärksten Partei. Franz von Papen (der damalige Vizekanzler) ersuchte
Hindenburg (Reichspräsident) sofort um Auflösung des Parlaments weil er die Unterstützung
von den Nationalsozialisten erhoffte und hob dafür das Verbot der SA wieder auf.
Aufstieg und Untergang der Republik von Weimar 1918 – 1933 (Hans Mommsen (Taschenbuch - Januar 2001
Es wurde jedoch keine Einigung erzielt da auf keinem Weg die Mehrheit erreicht
worden ist. Die Neuwahlen vom November des gleichen Jahres brachten zwar einen
Rückgang der Stimmen für die NSDAP, aber wiederum keine regierungsfähige Mehrheit.
Franz von Papen trat zurück weil er keine Unterstützung der Reichswehr und des
Volkes mehr hatte. Sein Nachfolger wurde General Schleicher, sein Ziel war die
Demokratie wieder zurückzubringen. Genau wegen dieser Einstellung musste auch
er wenig später zurücktreten. Was er nicht wusste, war dass Hitler und Papen sich
insgeheim getroffen und eine Koalitionsregierung aus Deutschnationalen und NSDAP
vereinbart hatten.
Hindenburg der sich immer gegen Hitler gesträubt hatte konnte beruhigt werden,
er wurde überzeugt, dass er Hitler als Kanzler kontrollieren könne, dies stellte
sich aber als sehr großen Fehler heraus. Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler
am 30. Januar 1933 bedeutete das Ende der Weimarer Republik.
(Adolf Hitler - Chronik 1889 - 1945. Aufstieg und Untergang von Christian Zentner (Gebundene Ausgabe - 2. September 2005))
„Paul von Hindenburg war in den letzten Wochen von allen einflussreichen Lobbyistenverbänden und den Beratern seiner Kamarilla bearbeitet worden. Inwieweit das seine Entscheidung wirklich beeinflusste, ist schwer zu sagen – man bedenke, dass Hindenburg zu diesem Zeitpunkt das 86. Lebensjahr erreicht hatte.“
(Wikipedia ; http://de.wikipedia.org/wiki/Weimarer_Republik 17 Juni 17:00)
Reichspräsidenten
• 1919–1925 Friedrich Ebert
• 1925–1934 Paul von Hindenburg
Von 1933 bis 1939
• Ab dem 30. Januar 1933 Ablösung der Weimarer Republik durch eine totalitäre Diktatur
• Aufhebung der für die Weimarer Verfassung grundlegenden Rechtsprinzipien
• Komplette Umgestaltung Bereiche von Staat und Gesellschaft
• Neugliederung und Neubesetzung der Ämter und Ministerien