Eduard Pernkopf

Eduard Pernkopf wurde am 24.12.1888 in Niederösterreich genauer gesagt in Rapottenstein geboren. Verstorben ist er am 17.4.1955 im Alter von 67 Jahren. Er war ein berühmter Anatom. Seine 1. Anstellung die er hatte, war als Assistent am Anatomischen Institut in Wien. 1927. Er wurde Professor der Anatomie. Anschließend folgten Anstellungen als Professor an der Universität in Wien und eine 2 jährige Amtszeit als Direktor der Universität in Wien. (1938 1. Arbeitstag als Direktor) Weiters wurde er 1932 Mitglied der NSDAP und der SA. Nachdem Krieg musst er die Ämter als Direktor und Professor abgeben. (Er bekleidete das Amt von 1943-1945). Nach dieser Zeit musste er für 3 Jahre ins Lager nach Glasenbach und nach diesem Zeitraum setzte er die Arbeit am Anatomieatlas fort. Von Pernkopf erschien der „Pernkopf-Anatomieatlas“, Inhalte von diesem sind heute noch in vielen Anatomiebüchern zu finden. Es steht außer Zweifel, dass Pernkopf zur Herstellung des „Pernkopf-Anatomieatlas“ Präperate verwendete, die von Hingerichteten hergestellt wurden.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Pernkopf 20.6.2007

http://www.contextxxi.at/context/content/view/162/93/ 21.6.2007

 


Adolf Ziegler

Adolf Ziegler geboren am 16.10.1892 in Bremen war ein Künstler. Er studierte 13 Jahre lang Kunst, an der Kunstakademie in Wien, wobei das Studium, da er in den Krieg ziehen musste, für 3 Jahre unterbrochen wurde. Er arbeitete auch 9 Jahre als Künstler und ist anschließend wurde er 1933 Professor an der Kunstakademie in München. 1936 wurde er Präsident der Reichskammer der Bildenden Künste.

1925 lernt er Hitler kennen und wurde Mitglied der NSDAP. Er gilt als Vertreter der Parteikunst. Hitler ernannte ihn als zum Sachbearbeiter in der Reichsleitung. Weiters bekam er von Hitler den Auftrag, alle nicht erwünschten Kunstwerke (welche Kunstwerke waren, die nicht der nationalsozialistischen Kunstauffassung entsprachen) „einzusammeln“. Die „eingesammelten“ Kunststücke wurden in einer Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt und ausgestellt. Außerdem präsentierte Adolf Ziegler auch seine selbsthergestellten Kunstwerke an zahlreichen Orten.

1937 erschien ein Buch von ihm mit dem Titel: „Die Kunst im Dritten Reich“. Durch den 1943 entstehenden Defaitismus kam er ins KZ nach Dachau. Adolf Ziegler verstarb am 18.9.1959 in Varnhalt (bei Baden Baden)

Was ist Defaitismus?: „Der Begriff Defätismus (franz. défaitisme, von défaite, „Niederlage“; veraltend auch Defaitismus) bezeichnet ursprünglich den Vorwurf des systematischen Nährens von Mutlosigkeit, Resignation und Zweifel am militärischen Sieg in den eigenen Reihen, was als Mittel der gegnerischen psychologischen Kriegsführung verdächtigt und von Militärtribunalen manchmal hart sanktioniert wurde. Die Bezeichnung entstand ursprünglich während des Ersten Weltkrieges in Frankreich.“

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Defaitismus 21.6.2007

http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Ziegler 20.6.2007

http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/kunst/ziegler/index.html 20.6.2007

http://www.fortunecity.de/business/gebraucht/358/html/adolf_ziegler.html 20.6.2007

Leni Riefenstahl

 

Leni Riefenstahl wurde als Helene Amalia Bertha Riefenstahl am 22.8.1902 geboren. Am 8.9.2003 in Pöcking am Starnberger See (Bayern) ist sie verstorben. Sie war eine angesehene Schauspielerin, Tänzerin, Regisseurin und Fotografin. 1918 besuchte sie die Universität, dort wird sie in Zeichnen gelehrt. Nebenbei nimmt sie Tanzunterricht. Sie hat zahlreiche Tanzaufführungen und durch Max Reinhardt hat sie auch Auftritte in ganz Deutschland. Sie spielt in den Filmen von Arnold Frank, dies sind hauptsächlich Abenteuer- und Bergfilme. Filmproduktionen mit Leni Riefenstahl waren zum Beispiel: "Der große Sprung", "Weiße Hölle am Piz Palü", "Stürme über dem Mont Blanc" und "Der weiße Rausch".

1931 gründete sie ihre eigene Produktionsfirma mit dem Namen „Leni Riefenstahl Studio Film“. Sie ist Regisseurin in dem Film „Das blaue Licht“ und spielt zugleich die Hauptrolle. Außerdem dreht sie einen Dokumentarfilm „Sieg des Glaubens“, da sie von Hitler dazu engagiert wurde. Anschließend dreht sie zahlreiche Propagandafilme wie zum Beispiel: „Triumph des Willens“ über den NS Parteitag. Ihr größter Einsatz war, als sie die Olympischen Spiele 1936 in einem zweiteiligen Dokumentarfilm propagandistisch darstellte. Der Dokumentarfilm erschien 1938.

1941 musste sie wegen gesundheitlichen Gründen ihre Filmproduktion vorerst aufgeben.

Sie ist für 3 Jahre mit Major Peter Jacob verheiratet. Weiters wurde sie wegen Propagandatätigkeiten für das NS Regime angeklagt.

Ab 1971 wendete sie sich mehr und mehr der Fotografie zu / es erschienen viele Fotobänder von ihr. Ein Beispiel wäre: „Wunder unter Wasser“ von 1972 bis ca. 1982 reiste sie in viele ferne Städte und Länder wie Tokio, Montreal...

Auszeichnungen die Leni Riefenstahl erhielt wären Olympische Medaille, olympisches Diplom, Fernseh-Oscar "Emmy" für „Die Macht der Bilder“.

Am 8.9.2003 verstarb Leni Riefenstahl.

Quellen:

http://www.brockhaus.de/infothek/infothek_detail.php?nr=21013 19.6.2007

http://de.wikipedia.org/wiki/Erik_Jan_Hanussen 21.6.2007

http://projects.brg-schoren.ac.at/nationalsozialismus/biographien01.html 21.6.2007