Attentate


Stauffenberg Attentat:

Das stärkste Zeichen des deutschen Widerstands war das Attentat vom 20. Juli 1944. Die Mitglieder stammten aus allen
verschiedenen Schichten der Bevölkerung.
Der Plan war es, Hitler durch einen Bombenanschlag zu töten und nach dessen Tod eine neue Regierung zu bilden, die gleich
in Friedensgespräche mit den Westmächten treten sollte.
Claus Graf Schenk von Stauffenberg führt das Attentat selbst durch. Er war Stabschef beim Befehlshaber des Ersatzheeres
und hatte somit direkten Zugang zu Hitler. Der Diktator wurde aber nur leicht verletzt, woraufhin Stauffenbergs Mitverschwörer in Berlin mit Unentschlossenheit
reagierten und damit dem Regime die Gelegenheit bieten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Stauffenberg und weitere drei Verschwörer wurden sofort erschossen. Nach dem Attentat wird auf Befehl von Hitler eine "Säuberungsaktion" durchgeführt, die das Ende des organisierten
Widerstands im Deutschen Reich bedeutet. Dadurch, dass Hitler durch "Zufall" das Attentat überlebte, wurde er in seinem Glauben verstärkt, dass er von der "Vorsehung" auserwählt sei.





Andere Attentate auf Hitler:

  • 1939 wollte der Schweizer Maurice Bavaud Hitler zu erschießen, kam aber nicht an Hitler heran.
  • 1943 platzierte Henning von Tresckow (Mitverschwörer Stauffenbergs) eine Bombe in Hitlers Flugzeug, bei der aber die Zündung versagte.
  • Rudolf Christoph Freiherr von Gersdorff wollte sich bei einer Ausstellung mit Hitler zusammen in die Luft sprengen. Hitler verließ die Ausstellung aber schon nach wenigen Minuten.


  • Insgesamt wurden auf Hitler 42 Attentate geplant oder ausgeführt (laut Willi Berthold).
    Die Attentate, die er meistens durch Zufall überlebte, verstärkten seinen Glauben, dass er von der "Vorsehung" auserwählt sei.

    Quelle: Chronik des 2. Weltkrieges, Chronik Verlag