Bildquelle:"http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/d2a13203/index.html"
Generalfeldmarschall Friedrich Wilhelm Ernst Paulus
- 1909 Abitur in Kassel
- 1910 Fähnrich im Infanterie-Regiment Nr. 111
- 1911 Beförderung zum Leutnant an der Kriegsschule Engers
- 1912 Heirat mit rumänischer Adelstochter
- 1914 – 1918 Soldat im ersten Weltkrieg
- 1919 -1939 Paulus wird Soldat des „100.000 Mann Heeres“ der Weimarer Republik. Später wurde er Generalstabsoffizier und selber 1939 zum Generalmajor befördert.
- 1939-1945 Paulus 6. Armee war am Polenfeldzug, Frankreichfeldzug und an der Operation Barbarossa (Russlandfeldzug) beteiligt. 1942 wurde seine „Heeresgruppe Süd“ in Stalingrad aufgerieben und war dazu gezwungen zu kapitulieren.
Ab 1943 war er in russischer Kriegsgefangenschaft.
- 1945 war er als Zeuge der Anklage an den Nürnberger Prozessen beteiligt
- Bis zu seinem Tode im Jahr 1957 lebte er in der Deutschen Demokratischen Republik
(DDR)
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Paulus , „Chronik des 2. Weltkriegs“, Chronikverlag 2004, Seite 531.
Bildquelle:"http://www.nndb.com/people/143/000087879/erwin-rommel-1-sized.jpg
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Generalfeldmarschall Erwin Eugen Rommel
- 1909 Infanterie-Regiment Nr. 124
- 1914 – 1918 Soldat im 1. Weltkrieg
- 1919 – 1938 Erst Offizier an der Infanterieschule in Dresden, dann Major beim 17. Infanterieregiment.1935 wurde er zum Oberstleutnant der Infanterieschule in Potsdam. In Potsdam schrieb er auch das Buch „Infanterie greift an“. Dadurch wurde Hitler auf ihn Aufmerksam.
- 1939 wurde Rommel zum Leiter des Führerhauptquartiers (damals noch in einem Zug untergebracht) und war ein enger Betrauter von Hitler.
- 1940 In diesem Jahr wurde er zum Kommandanten der 7. Panzerdivision ernannt, und überschritt damit noch im selben Jahr die Maas und durchbrach die berühmte Maginiot-linie, ein Verteidigungswall der Franzosen der als Schutz vor den Deutschen nach dem 1. Weltkrieg gebaut wurde.
- 1941 übernahm er das „Deutsche Afrikakorps“. Es wurde nach Afrika entsendet um die, durch die Engländer arg in Bedrängnis geratenen, Italiener zu retten und die Ölvorkommen dieser Region in Deutsche Hand zu bringen.
- Ende 1941 und Anfang 1942 waren die Schlachten um Tobruk und El Alamein bei denen Rommel die inzwischen immer mehr erstarkenden Engländer in der Region bekämpfte. Tobruk war ein wichtiger Nachschubpunkt der nicht verloren gegeben werden durfte, wobei in El Alamein das Deutsche Hauptquartier lag. 1941 wurde Rommel auch zum Generalkommandanten über alle Panzerverbände des dritten Reiches ernannt.
- 1942-1944 Rommels Aussichten in Afrika wurden aufgrund der schlechten Nachschubsbedingungen nicht besser. Die Lage geriet außer Kontrolle. Hitler persönlich befahl Rommel per Telegramm, „bis zum letzten Mann“ zu kämpfen, doch Rommel widersetzte sich diesem Befehl und am 13. Mai 1943 kapitulierten 160.000 Soldaten unter Rommels Führung und gaben sich den Alliierten geschlagen.
Nach diesem derben Rückschlag wurde Rommel nach Deutschland zurückbeordert und hatte mit dem schlimmsten zu rechnen. Da er inzwischen aber als „Wüstenfuchs“ in die Geschichte eingegangen war, war es Hitler nicht möglich ihn einfach aus dem Weg zu räumen. So wurde Rommel 1943 nach Frankreich strafversetzt. Er wurde damit beauftragt den Bau des Nordatlantikwalls zu beaufsichtigen, und dort eine wirksame Verteidigung aufzubauen.
- D-Day 1944 Am D-Day, der sogenannten Landung in der Normandie oder auch Operation Overlord, landeten eine Million Alliierte Soldaten in der Normandie, aber Rommel befand sich an diesem Tag beim Geburtstag seiner Frau Lucie in Deutschland. Von den Amerikanern wurden die Verteidigungsmaßnahmen Rommels als „Rommelspargel“ bezeichnet, weil ihm doch sehr trickreiche Manöver gelungen waren. Er ließ z.B. auf den Feldern in der Normandie Holzpfähle aufstellen, sodass die Alliierten Infanteriegleiter dort nicht b.z.w. nur schlecht landen konnten. Jedoch halfen alle Maßnahmen nichts und der Nordatlantikwall fiel. Rommels Truppen begaben sich auf den Rückzug und versuchten weiter im Osten den Feind in Fallen zu locken, was aber nicht gelang. Auf dem Weg zur Front wurde Rommel bei einem Tieffliegerangriff schwer verwundet, und musste daraufhin sein Kommando abgeben.
- Nach den Attentaten auf Hitler am 20. Juli, stand Rommel im Verdacht beteiligt gewesen zu sein. Unter Folter gab er dies schließlich zu, und richtete sich selbst mit einer Giftkapsel.
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Rommel , „Chronik des 2. Weltkriegs“, Chronikverlag 2004, Seite 531,532.
Bildquelle:"http://www.fliegergraeber.de/Ernst_Udet.htm"
Generaloberst Ernst Udet
- 1914-1918 erfolgreichster deutscher Jagdflieger im ersten Weltkrieg, nach Baron Manfred von Richthofen ( Roter Baron).
- 1925 wurde er Kunstflieger und versuchte dem Militär den Rücken zu kehren, wurde aber auf Anfrage der Nazionalsozialisten 1936 Leiter des Technischen Amtes der Luftwaffe.
- 1939 wurde Udet als Vorlage genommen für den Film „Des Teufels General“ von Carl Zuckermayer.
- 1912 1941 beging Udet, nach langer Drogenabhängigkeit, und einem Streit mit Reichsluftfahrtministers Hermann Göring, um die Misserfolge in der Luftschlacht um England, Selbstmord.
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Udet , „Chronik des 2. Weltkriegs“, Chronikverlag 2004, Seite 534.
Bildquelle:"http://ro.wikipedia.org/wiki/Imagine:Erich_von_Manstein_01.jpg"
Generalfeldmarschall Erich von Manstein
- 1905 Leitpage des Kronprinzen Wilhelm
- 1906 Fähnrich im 3.Garderegiment-zu-Fuß, und wurde 1907 zum Leutnant befördert
- 1913-1914 Kriegsakademie in Berlin
- 1914-1918 Erst an der Westfront in Frankreich verwundet, dann an der Ostfront in Estland eingesetzt, und anschließend wieder an der Westfront eingesetzt.
- 1919 – 1938 übernahm er mehrere Ämter im Militär und arbeitete schließlich 1937 am Plan der Reichseingliederung Österreichs, und der Übernahme des Österreichischen Heeres. 1938 bearbeitete er auch den Plan des Einmarsches ins Sudetenland.
- 1939 – 1945 war er mit seinen Armeen an nahezu allen wichtigen deutschen Feldzügen beteiligt. Erst in Polen (1939), dann in Frankreich (1940), und schließlich an der Operation Barbarossa gegen Russland (1941 – 1943), wo er auch das Ritterkreuz verliehen bekam infolge seiner Erfolge in Charkow und Kursk. Er wollte sich nicht an den Putschversuchen beteiligten, da dies mit der Soldatenehre nicht vereinbar wäre. 1944 wurde er aufgrund von Differenzen zwischen ihm und Hitler seines Amtes enthoben und schließlich 1945 von den Briten interniert.
- 1945-1973 Bei den Nürnberger Prozessen war er als Zeuge der Anklage beteiligt, blieb aber vorerst in Kriegsgefangenschaft. 1948 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen, wurde aber sofort wieder inhaftiert und von einem Kriegsverbrechertribunal zu 18 Jahren Haft verurteilt. Aufgrund eines Augenleidens wurde Manstein 1953 vorzeitig aus der Haft entlassen und beriet die Regierung der Bundesrepublik Deutschland 1960 als einziger ehemaliger Wehrmachtsgeneral beim Aufbau der Bundeswehr.
1973 starb er im zuhause im Alter von 85 Jahren.
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_von_Manstein , „Chronik des 2. Weltkriegs“, Chronikverlag 2004, Seite 529.
Bildquelle:"http://www.weltchronik.de/bio/cethegus/c/canaris.jpg"
Admiral Wilhelm Canaris
- 1905 Kadett in der Kaiserlichen Marine
- 1913 Adjutant des Kommandanten der SMS Dresden
- 1915 ist das Schiff vor Chile aufgegeben worden und die Besatzung ging in Gefangenschaft.
- Herbst 1915 flüchtete er aus der chilenischen Kriegsgefangenschaft und ging zurück nach Deutschland.
- 1916 – 1918 Beobachtungsoffizier und stellvertretender U-boot-Kommandant in Spanien.
- 1919 – 1939 Er war Mitglied des Kriegsgerichts (1919), war Admiralsstabsoffizier an der Ostsee (1921), Korvettenkapitänsschüler (1925), Referent bei der Marineleitung (1927), Chef des Stabes beim Kommando der Marinestation der Nordsee (1931), Leiter der Abteilung Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht – OKW (1938).
- 1939 – 1944 Seine Abteilung im OKW wurde zum Zentrum des Deutschen Widerstands der Wehrmacht gegen die Nazionalsozialisten. Sie besorgten Sprengstoffe für geplante Attentate, stellten gefälschte Papiere aus und nahmen Kontakt zum Ausland auf. 1943 verhaftete die Geheime Staatspolizei mehrere Mitarbeiter von Canaris, er selbst aber blieb vorerst unbehelligt. Im Februar 1944 wurde er aus seinem Amt entlassen, und nach den Anschlägen am 20. Juli wurde er festgenommen und 1945 schließlich hingerichtet.
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/wilhelm_canaris , „Chronik des 2. Weltkriegs“, Chronikverlag 2004, Seite 522.
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