Skinhead-Bewegung

Die Skinhead-Bewegung ist eine Jugendsubkultur, welche in den 70ern in Großbritannien entstand. Deren Mitglieder fallen vor allem durch ihre Glatzen und ihre Kleidung (Bomberjacken und Stahlkappenstiefel, farbige Schnürsenkel, meist rot, weiß oder gelb) auf. Diese Bewegung kennzeichnet sich mit einer weit verbreiteten Fremdenfeindlichkeit, die sich auch in Gewaltakten gegenüber AusländerInnen äußert.
Ausgegangen war diese Bewegung von den AbeiterInnenviertel, wo sich die weißen und schwarzen Jugendliche zusammenschlossen und gegen andere ImmigrantInnen kämpften (zB PakistanInnen).
Doch mit der Zeit wandten sich die schwarzen Jugendlichen immer mehr der Reggae Szene zu mit der sich die Weißen nicht identifizieren konnten, diese schlossen sich, durch die rechten Parteien National Front und British National Party vorangetrieben, den Neonazis an. In den 80er Jahren breitet sich diese Bewegung aufgrund der zunehmenden Arbeitslosigkeit auf fast alle Industriestaaten aus.

Allerdings gibt es verschiedene Skinheadsgruppierung, die nicht alle rassistisch sind!
Rechtsextrem sind Blood and Honour (in Österreich existiert eine Gruppe in Vorarlberg), Combat 18 und Hammerskins. Links sind die RASH und Redskins und ohne folgende können politisch nicht klar zugeordnet werden: Traditionelle Skinheads, SHARP Skinheads, „Oi!“-Skins, GSM (sehr interessant: „Gay Skinhead Movement“).

 

Quellen:
Goldmann Lexikon Band 20 Taschenbuchausgabe 1998 Seite 9050
http://de.wikipedia.org/wiki/Skinhead
Zeitungsartikel von Frau Prof Schubert im November 06 bekommen
Bild: http://www.ev-akademie-tutzing.de/doku/aktuell/blatter_dyn.php3?ausgabe=2003/03

 

 

Verfasst von Adriana Collini