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Adolf Hitler
(1889-1945)
 
 
 
Kindheit und Familie

Erste Bekanntschaften mit Politik und Krieg

Politischer Aufstieg

Aufstieg nach ganz oben

Der 2.Weltkrieg

Hitlers Geliebte Eva Braun

 

 

Kindheit und Familie:

Am Samstag den 20. April, wurde um 6Uhr30 nachmittags kurz vor der Osternacht, in Braunau am Inn, im Gasthof zum Pommern der Sohn von Alois und Klara Hitler geboren. Mit 6 Jahren kam Adolf Hitler in die Volksschule von Fischhalm. Er war recht aufgeweckt, folgsam, recht lebhaft und sehr ordentlich. 1896 wechselte er die Schule als der Vater nach Lambach zog. Der junge Adolf hatte aber nie Probleme. Im Abschlusszeugnis des Jahres 1897/98 hatte er in 12 Fächern die Note 1. Zu dieser Zeit wollte er später einmal Abt werden.

1898 zog seine Familie nach Leonding. Dort entdeckte er sein Talent als Zeichner. Von nun an wollte er nicht mehr Abt sondern Künstler werden, was seinem Vater überhaupt nicht gefiel. Hitler zeigte seinem Vater angeblich keinen Respekt mehr, obwohl sein Vater sehr auf Respekt vor den Eltern achtete. Um ihm das nun wieder auszutreiben griff er immer wieder zur Nilpferpeitsche. Der Vater wollte nur das Beste für seinen Sohn und das war für ihn ein genau so angesehener Beamter wie er selbst einer war. Der Vater schickte ihn auf die Realschule nach Linz. Der Streit in der Familie nahm an Heftigkeit zu. Künstler oder Beamter, die Fronten Zuhause wurden immer härter.

Mit dem plötzlichen Tod seines Vaters am 3. Januar 1903, nahm der Streit zu hause ein schnelles Ende. Hitler schaffte mit Mühe und Not den Realschulabschluss. Sein Wunsch die Kunstakademie zu besuchen wurde leider vom Akademiedirektor zerstört. Er wurde nicht aufgenommen. Man gab ihm jedoch den Rat mit, dass er sein Talent für die Architektur nutzen sollte. Von nun an wollte Hitler Baumeister werden.

Am 21. Dezember 1907 verstarb Hitlerís Mutter in Linz. Nachdem seine Familie Vergangenheit war kam auch noch dazu, dass er eine Matura brauchte um Architektur zu studieren. Hitler konnte bisher von dem geerbten Geld und der Waisenrente gut leben, doch nun kam er in Geldnöte.

Später zog er in ein Männerheim und begann Ansichtskarten von Wien zu malen die sein Freund dann in den Kaffeehäusern und auf Jahrmärkten verkaufte. Doch als sein Freund ihn betrog, machte er sich selbständig.

 

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Erste Bekanntschaften mit der Politik und dem Krieg:

Hitler bewunderte den Oberbürgermeister von Wien Dr. Lueger und seine Christlich Soziale Partei genauso wie das nationalistische Programm des Georg Ritter von Schönerer. Diese beiden Herren waren genauso wie Hitler überzeugte Antisemiten.

Nach fünf Jahren verließ er die Reichshauptstadt weil ihm das Völkergemisch aus Tschechen, Polen, Ungarn, Serben, Kroaten und Juden zuwider wurde. Am 24. Mai 1913 verließ er Wien und fuhr mit dem Zug nach München.

Am 5. Februar 1914 wurde Hitler in Salzburg gemustert und wegen seinem schwächlichen Gesamtzustandes als waffenunfähig eingestuft. Den Kriegsausbruch des 1. Weltkriegs empfand Hitler als eine persönliche "Erlösung". Ihm konnte der Krieg gar nicht lange genug gehen und er meldete sich umgehend als Kriegsfreiwilliger. Adolf Hitler glaubte bis zum Schluss an den Sieg Deutschlands. Hitler erlebte die deutsche Kapitulation am 11. November 1918 in einem Lazarett. Für ihn war es wie ein Weltzusammenbruch.

Hitler kam durch Zufall zur Deutschen Arbeiter Partei (DAP) und seine Popularität stieg rasant an. Es besuchten immer mehr Menschen Hitlerís Reden. Aus der DAP wurde die NSDAP, die Nationalistische Arbeiter Partei. Hitler wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt mit diktatorischen Vollmächten. Daraus bildete sich der Grundsatz "Führer befiel, wir folgen".

Im August 1921 kam ein neues Element der NSDAP dazu. Die "Sturmabteilung" (SA).

Diese maschierten oder fuhren mit Hitlers selbst entworfenen Hakenkreuzflaggen durch die Strassen der Städte. Jetzt als alleiniger Führer der NSDAP, begleitet von den schlagfertigen SA-Männern, versuchte Hitler an die großen Menschenmengen heranzukommen. Die NSDAP hatte nun in vier Jahren einen Mitgliederanstieg von 55 auf 55000 Mitglieder.

An der Spitze dieses Bundes unternahm Hitler am 8. November 1923 den Versuch, die Macht in Bayern an sich zu reißen und dann durch einen Marsch auf Berlin die Reichsregierung zu stürzen. Die erhoffte Unterstützung seitens der gleichgesinnten bayrischen Regierung unter Ritter von Kahr blieb jedoch aus. Der Putsch wurde im Gegenteil von der Staatsgewalt vor der Münchener Feldherrnhalle niedergeschlagen. Die NSDAP und ihr Presseorgan, der Völkische Beobachter, wurden verboten.

Hitler wurde nach dem Putsch gegen Berlin wegen Hochverrates zu fünf Jahren Haft verurteilt. In dieser Zeit schrieb er den ersten Band seines Buches "Mein Kampf" (erschienen am 18. Juli 1925). Hitler wurde frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen und wollte nun auf lagalem Weg an die Macht gelangen. Nun entschloss er sich sogar an demokratischen Wahlen teil zu nehmen. "Legale Wege sind langsam, doch früher oder später werden wir die Mehrheit haben und damit Deutschland".

 

Jetzt gründete Hitler die SA neu und versuchte Volksgruppen zu organisieren:

Zusätzlich gab es noch sämtliche Organisationen für Beamte, Studenten,...

 

 

 
     
  Hitler versucht sich schon bei jungen Leuten beliebt zu machen

 

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Die entscheidenden Wahlen zum politischen Aufstieg:

21. Mai 1928: Das Wahlergebnis war sehr enttäuschend für die NSDAP. Nur 2,8 % der Stimmen bedeuteten nur 12 Abgeordnete im Reichstag. Damit spielte Hitlers Partei keine große Rolle.

Hitler gab aber nicht auf, denn er hatte eine Partei mit über 100000 Mann, einer schlagfertigen SA und die Elitetruppe die Schutzstaffel (SS). (SS-Erklärung) Die Demokraten sahen aber keine Gefahr und hoben Hitlers Redeverbot auf. Nun konnte er sein Hauptmachtmittel wieder einsetzen. Dadurch war Hitler nicht mehr unbekannt und einige Zeitungen berichteten über ihn. Den Durchbruch schaffte die NSDAP nach der Weltwirtschaftskrise 1929. Im März 1930 stand die Arbeitslosenrate bei rund 20 mio Menschen und die Regierung Berlins trat zurück. Jetzt wollte Hitler Reichspräsident werden.

 

  1. April 1932: Der Versuch Reichspräsident zu werden scheiterte. Hitler erhielt 13418011 Stimmen doch Hindenburg erhielt 19359650 Stimmen. Hindenburg ernannte Franz von Papen zum Reichskanzler. Die Wahlen brachten der NSDAP 18,3 % und damit 107 Abgeordnete. (6 mio Wähler entschieden sich für Hitler)
 
  1. Juli 1932: Bei diesen Wahlen entschieden sich 13,7 mio Wähler für die NSDAP. Somit hatte Hitler die stärkste Partei Deutschlands.
  6. November 1932: Hier erlebte Hitler einen weiteren Rückschlag seiner Partei. Die NSDAP verlor 4,2% der Stimmen und brachte somit nur noch 196 Mandate auf. Dies war nun schon die 4. Wahl auf Reichsebene in kürzester Zeit und die Finanzen der NSDAP waren katastrophal.

 

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Der Aufstieg nach ganz oben:

Am 30 Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Dies geschah, weil er ein Treffen mit Oskar von Hindenburg (Sohn des Reichspräsidenten), Meißner und von Papen organisierte. Er konnte sie überzeugen, dass er der Richtige für die Führung Deutschlands war.

Hitler löste sofort alle anderen Parteien auf und freie Gewerkschaften wurden verboten. Er schloss alle Juden von den öffentlichen Ämtern aus und politische Gegner wurden sofort in ein Konzentrationslager (KZ). gebracht.

Bei der nächsten Wahl erreichten die Nationalsozialisten mit Unterstützung von den Rechtskonservativen 44% aller Stimmen. Hindenburg starb am 2.August 1934 und Hitler konnte quasi sein Nachfolger werden.

 

Nach der Gleichschaltung der Länder, Organisationen und Parteien sorgte Hitler nun für die Ordnung in der Rassen- und Außenpolitik. Eine juristische Grundlage brachten die Nürnberger Gesetze von 15. September 1935. Darauf folgte die Reichskristallnacht am 9. November 1938.

Hitler bereitete den 2. Weltkrieg schon spätestens seit 1936 vor. Im Vierjahresplan bereitete er die Einsatzfähigkeit der deutschen Armee und die Kriegsfähigkeit der deutschen Wirtschaft vor.

1936 griff Hitler in den Spanischen Bürgerkrieg ein, und Ende 1936 wurde die Achse Berlin-Rom zwischen Italien unter Benito Mussolini und dem nationalsozialistischen Deutschland errichtet.

Am 5. November 1937 veröffentlichte Hitler konkret seine außenpolitische Pläne, die alle auf die Schaffung von Lebensraum in Europa gezeichnet waren. Die Niederwerfung von Österreich und der Tschechoslowakei war das erste Ziel. Am 4. Februar 1938 übernahm Hitler den Oberbefehl über das Militär.

Sogar im Ausland bekam Hitlers Außen- und Innenpolitik große Anerkennung. Ungehindert von den europäischen Mächten konnte Hitler am 12. März 1938 den Anschluss Österreichs erzwingen.

Am 22. Mai 1939 schloss Hitler ein Militärbündnis mit Mussolini ab und am 23. August 1939 überraschend ein Nichtangriffspakt mit Stalin (Hitler-Stalin-Pakt).

 

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Der 2. Weltkrieg:

Am 1. September 1939 griff Hitler Polen an und löste damit den 2. Weltkrieg aus. Er wollte die Vorherrschaft nicht nur in Europa, sondern weltweit sowie eine Abschaffung der Juden in allen deutsch kontrollierten Gebieten.

Nach relativ "leichten" Kriegen gegen Polen (1. September 1939), Dänemark und Norwegen (9. April 1940) sowie Niederlande, Belgien und Frankreich (10. Mai 1940) fühlte sich Hitler stark genug um am 22. Juni 1941 die Sowjetunion angreifen zu können. Einsatztruppen kamen in den Osten um mit der systematischen Vernichtung der Juden, Sinti und Roma und anderen unerwünschten Gruppen zu beginnen. Schon vom Siegeswillen geprägt erklärte Hitler offen, dass er die Juden aus Europa entfernen wolle.

Nachdem er sich Anfangs nur mit der militärischen Planung befasste, übernahm er am

  1. April 1941 selbst den Oberbefehl über das Heer. Er ließ die Front im Osten stabilisieren. Mit der Unterschätzung der militärischen Stärke der USA, erklärte er ihr den Krieg um den Japanern, mit denen er seit 1940 im Dreimächtepakt stand, zu helfen. Um der Konzentration der USA auf Deutschland zu entgehen, suchte Hitler eine Niederlage Japans. Danach gewann er auch den Krieg gegen die Sowjetunion.
Nach den letzten Erfolgen 1942 ging es steil bergab. Besonders mit der Niederlage bei Stalingrad in Februar 1943. Hitler zog sich zurück, ließ aber seine Gruppen nicht kapitulieren. Er hoffte, dass sein Schicksal sich noch wenden würde.

Am 29. April 1945 bestimmte Hitler Karl Dönitz zu seinem Nachfolger und legte sein politischen Testament nieder. Darin beschrieb er nochmals die Notwendigkeit der Judenvernichtung in Europa. Am 30. April nahm er sich in Berlin, zusammen mit seiner am Tag zuvor vermählten Frau, das Leben.

 

 

 

 

 

 

Das Verhältnis mit Eva Braun:

Eva Braun wurde am 6.2.1912 in München geboren und war damit 23 Jahre jünger als Hitler.

Sie lebte 14 Jahre im Schatten des Diktators. Ihr Lebensziel war immer schon die Frau Adolf Hitlers zu sein. Ihr Leben bestand als Existenz im Hinterzimmer der Macht. Sie wurde von politischen Gesprächen ausgeschlossen und war dadurch eher politisch uninteressiert. 1936 kaufte Hitler ihr ein Haus. Das war schon immer ein Traum von ihr. Dort war endlich einmal sie die Herrin im Haus.

Auf der anderen Seite unternahm sie auch schon 2 Selbstmordversuche weil sie sich von Hitler ausgenützt fühlte. In Hitlers Gegenwart war sie ernst und zurückhaltend und in seiner Abwesenheit ausgelassen und höflich. Privat nannte Hitler sie sein "Tschapperl" das kleines Dummchen bedeutete.

Wie Eva Braun in ihren Tagebüchern oft schrieb setzte sie sich oft für die verscheuchten Juden ein. Gegenüber ihnen war sie sehr hilfsbereit. Sie fand die Kriegsberichte in Radio und Zeitungen für geschmacklos.

Hitler sagte einmal, dass Eva Braun Deutschland ist und dass er einmal nur zwei Freunde haben wird. Seinen Hund und seine Frau. Seine Zukunftspläne besprach er oft bei Spaziergängen oder in Berchtesgaden mit seinen Vertrauten. Kinder beschrieb er als Repräsentanten der nächsten Generation und versuchte sich auf väterlich freundliche Art mit ihnen zu beschäftigen.

Weil die Luftangriffe immer häufiger wurden, begann man mit Aufwendigen Vorkehrungen das Paar zu schützen (zum Beispiel mit künstlichem Nebel). Hitlers Privatbesitz sollte für Angriffe unerreichbar werden. Man baute Bunker und Tunnelsysteme in der Länge von 4,5 km.

Eva Braun schwor Hitler schon am ersten Tag ihrer Liebe, dass sie ihm überall hin folgen wird. Auch in den Tod, wie es später auch geschah.

 

 

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Bildnachweis:   Quellennachweis: Delphin Verlag GmbH, München, 1989