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Julia Matt
Kirche im 3. Reich

 

Allgemein:

Eingehende Untersuchungen über das Verhältnis von Kirche und Staat zeigen, dass das Ziel nationalsozialistischer Kirchenpolitik der Ausschluß der Kirche aus dem gesellschaftlichen Leben war. Der Nationalsozialismus sollte selbst religiöse Geltung bekommen.

Anfängliche Symphatien in beiden Kirchen und die Spaltung der Protestanten in "Deutsche" und "Bekennende" verhinderte einen geschlossen Widerstand der Kirche gegen das NS-Regime. Die Kirche erkannte die heraufziehende Gefahr des NS-Regimes nicht und es kam zu unverantwortlichen Kompromissen in Kirchenfragen mit dem Regime. Es gelang Hitler immer wieder , die Kirche zum Rückzug zu zwingen. Erst im Jahre 1936 protestierte die Bekennende Kirche gegen Konzentrationslager und organisierte Massenmorde. In einigen Gemeinden waren Christen immer wieder bereit aus ihrem Glauben heraus Widerstand zu leisten. Die Kirchenleitungen wollten den passiven Widerstand einzelner allerdings nicht mittragen, zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Daher kann sie auch nicht als politische Widerstandsgruppe bezeichnet werden. Wichtig war für die Kirche nur, dass sie ihr Selbstbestimmungsrecht waren konnten.

"Um der historischen Wahrheit willen bleibt festzuhalten: Die Bekennende Kirche und die Katholische Kirche haben zwar im Rahmen des ihnen Möglichen protestiert, den Raum der Kirche verteidigt und für Bedrohte ihre Stimme erhoben; doch zu einem auch nur passiven Widerstand konnten sie sich nicht durchringen."

(Georg Denzler / Volker Fabricius: Christen und Nationalsozialisten, Frankfurt am Main 1993; S. 245)

 

Die evangelische Kirche:

Es ist eine Tatsache, dass Hitler in der evangelischen Kirche großen Anklang fand. Es gab nur wenige, die die Unvereinbarkeit von Christentum und NS-Ideologie erkannten. Die Menschen hofften auf eine Gesinnungsrevolution gegen den Liberalismus und den Bolschewismus.

Besonders durch eine starke Gruppierung, die "Glaubensbewegung Deutsche Christen", hatte Hitler um 1932 leichtes Spiel mit der evangelischen Kirche. 1933 rissen die Deutschen Christen die Leitung der Kirche an sich und gewannen die neuen Kirchenwahlen mit einem überwältigenden Sieg. Hitlers Bevollmächtigter für die Evangelische Kirche Ludwig Müller wurde Ende September 1933 zum Evangelischen Reichsbischof erwählt.
 
Abb. 1: Reichsbischof Ludwig Müller

Im November 1933 wandten sich Evangelische Christen massenweise von den Deutschen Christen ab, weil bei einer Großkundgebung im Berliner Sportpalast die Abschaffung des Alten Testaments und die Verkündung eines heldisch, germanischen Jesus gefordert wurde. Viele erkannten wie weit der Glaube der Deutschen Christen mit der NS-Ideologie gleichgeschaltet war.

 
 

Bekenntnissynode von Barmen

Mit dieser Synode protestierten alle widerstandsleistenden Gruppen in der evangelischen Kirche (vor allem die Bekennende Kirche) gegen die nationalsozialistische Unterwanderung der Kirche und gegen den Totalitätsanspruch der Nazis. Dieses Bekenntnis wurde richtungsweisend für den ganzen Kirchenkampf.

Im Mai 1936 verfaßte der radikale Flügel der Bekennenden Kirche eine Denkschrift an Hitler, in der man Kritik am NS-Staat übte und gegen die Verletzung der Menschenrechte protestierte.

Viele Pfarrer und Mitarbeiter der Bekennenden Kirche wurden in "Schutzhaft" genommen, gefoltert und getötet. Vor allem Martin Niemöller war ein Symbol der kirchlichen Opposition. Durch seinen Widerstand gegen die Staatsgewalt blieb er bis zum Kriegsende als persönlicher Gefangener Hitlers in Konzentrationslagern.

Auch Dietrich Bonhoeffer leistete aktiven politischen Widerstand und wurde im April 1945 im KZ Flossenbürg hingerichtet.

Die evangelische Kirche im 2. Weltkrieg:

Die Kriegführung der Nationalsozialisten blieb von der Evangelischen Kirche weitgehend unbeanstandet. Weder die Bekennende Kirche noch die Evangelische Kirche insgesamt stellte den Krieg in Frage. Natürlich gab es im Verlauf der Jahre immer weniger Möglichkeiten Stellungnahmen gegen den Krieg in Umlauf zu bringen. Doch noch in den Jahren in denen der Krieg von den Deutschen längst nicht mehr gewonnen werden konnte formulierte die Evangelische Kirche Durchhalteparolen und motivierte die Soldaten zum Opfergang. Die Kirche wollte zeigen, dass sie vorbehaltlos zu Volk und Vaterland stand.

Der geistliche Vertrauensrat zum Beispiel versicherte dem Führer zu Beginn des Entscheidungskampfes im Osten "Treue und Einsatzbereitschaft" und erklärte sich bereit den Kampf "gegen den Todfeind aller Ordnung und aller abendländisch-christlichen Kulturen" aufzunehmen und mit "gewaltigen Schlägen" endlich den "Pestherd" zu unterstützen.

Bis zum Ende des Krieges änderte sich die Stellung der Kirche zu den deutschen Beutezügen nicht mehr.

 

Die katholische Kirche

Die katholische Kirche stand dem Nationalsozialismus bis zum Jahr 1933 völlig ablehnend gegenüber. Nazis wurden nicht zu den Sakramenten zugelassen und nicht kirchlich beerdigt. Allerdings blieben mahnende und warnende Worte aus. Die Kirche äußerte sich weder gegen die germanische Rassenlehre noch gegen die heraufziehende Diktatur.

Durch ein Dokument vom 28.3.1933 änderte sich jedoch die ablehnende Haltung der katholischen Kirche .Sie ermahnten ihre Gläubigen "zur Treue gegenüber der rechtmäßigen Obrigkeit und zur gewissenhaften Erfüllung der staatsbürgerlichen Pflichten". Diese Erklärung bewirkte, dass zahllose zuvor ratlose Katholiken jetzt dem Nationalsozialismus bedingungslos zustimmten und Gefolgschaftstreue

leisteten.

Das Reichskonkordat:
 
Im Sommer 1933 schloß Hitler mit der Kirche das Reichskonkordat ab. Dieser Vertrag garantierte der Kirche die Freiheit des Bekenntnisses, die selbständige Ordnung kirchlicher Angelegenheiten und den Schutz katholischer Organisationen, die sich auf religiöse und karitative Zwecke beschränkten. Angesichts zahlreicher Lobsprüche von Kanzel, Katheder und Kirchenzeitungen im Bezug auf das Reichskonkordat war es für kritische Katholiken fast unmöglich ihr ablehnende Haltung offen auszusprechen.

Abb. 2: Katholisches Jugendtreffen im Stadion Berlin-Neukölln am 20.8.1933

Die Kirche wurde aber immer mehr aus der Öffentlichkeit verdrängt und kirchliche Organisationen in Parteiorganisationen umgewandelt. Die Selbständigkeit der Kirche wurde immer mehr eingeschränkt. Die Hierarchie vermied jede Klage oder Anklage gegen das NS-Regime, vor allem für die Verfolgung der Juden und Kommunisten fühlten sie sich nicht verantwortlich. Die Hauptsorge der Bischöfe im Bezug auf Konzentrationslager war, wie den katholischen Häftlingen der Besuch des Gottesdienstes ermöglicht werden könnte. So mancher Priester, der Widerstand leistete, mußte immer wieder erfahren, wie ihn die eigene kirchliche Obrigkeit im Stich ließ.
 
Abb. 3: Papst Pius C I 

Erst 1937 nahm Papst Pius C I in der Enzyklika "Mit brennender Sorge" Stellung gegen die Ideologie und Gewaltmaßnahmen der Nazis. Er kritisierte jedoch nicht den Antisemitismus und die antijüdischen Maßnahmen. Er wollte einen Angriff auf die katholische Kirche in Deutschland verhindern und auf keinen Fall die Gunst der Nazis verlieren. Nach dieser päpstlichen Enzyklika wurde der Kampf gegen die Kirche noch radikaler. Der Berliner Bischof von Preysing war einer der wenigen, der trotzdem alles versuchte, um die Bevölkerung über den Nationalsozialismus aufzuklären und der zum Widerstand aufrief.

 
Österreichs Anschluß an das Reich:

Der Nationalsozialismus hatte in weiten Kreisen der österreichischen Katholiken Eingang gefunden. Dies war vielleicht auch der Grund für die Erklärung des österreichischen Episkopats am 18.3.1938, in der sich die Bischöfe mit Begeisterung für den Nationalsozialismus aussprachen. Sie kamen auch der Erwartung entgegen für ein klares Votum für den Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich zu sorgen:

"Am Tag der Volksabstimmung ist es für uns Bischöfe selbstverständliche nationale Pflicht, uns als Deutsche zum Deutschen Reich zu bekennen, und wir erwarten auch von allen gläubigen Christen, daß sie wissen, was sie ihrem Volke schuldig sind."

(M. Liebmann: Kardinal Innitzer, S. 155)

 

Der Vatikan hingegen war empört über diese Erklärungen und der Wiener Erzbischof Kardinal Innitzer, der sich besonders stark für den Anschluß an das Deutsche Reich einsetzte und großes Interesse für den Nationalsozialismus zeigte, mußte harten Tadel bei einer Vorladung im Vatikan einstecken. Kardinal Innitzer blieb nichts anderes übrig als eine weitere Erklärung zu unterzeichnen, in der die Rechte Gottes und der Kirche wieder geltend gemacht wurden. Der Wiener Kardinal konnte die Notwendigkeit dieser Erklärung allerdings nicht einsehen.

Die katholische Kirche in den Kriegsjahren:

Seit Herbst 1939 genügte bei Pfarrern und Religionslehrern schon eine einzige negative Bemerkung, um in "Schutzhaft" genommen zu werden. Bei Bischöfen übte man jedoch Nachsicht, um Erregungen im Kirchenvolk und im Ausland zu vermeiden, ein Umstand, den die Kirchenführer kaum nutzten.

Die katholischen Bischöfe konnten sich nach Jahren immer noch nicht auf einen gemeinsamen Kurs einigen. Außer dem Berliner Bischof von Preysing zogen die Bischöfe das Schweigen dem Aufklären vor und waren auf ein friedliches Auskommen bedacht.

Die tiefgreifenden Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Kirche waren schließlich die Ursache dafür, dass die Oberhirten zu keinem geschlossenen Widerstand fähig waren. Nur wenn es um eigene Interessen der Kirche ging fühlten sich die Bischöfe zum Eingreifen verpflichtet. So zum Beispiel bei der Aktion zur Entfernung der Schulkreuze und beim Sturm auf die Klöster. Das Regime ordnete allein 1941 die Auflösung von 123 Klöstern an. 1945 war die Kirche aus fast allen Machtpositionen vertrieben worden und das Ordensschulwesen war ebenfalls vernichtet.

Auch in der katholischen Kirche gab es zu Anfang des Krieges kein Wort des Protests, im Gegenteil, die meisten Bischöfe hatten volles Verständnis für den Kriegszug gegen den Bolschewismus, den sie als den Hauptfeind des christlichen Glaubens und der Kirche sahen.

Auch inmitten der grausamen Kriegshandlungen blieben kirchliche Appelle zum Frieden eine spärliche Ausnahme. Die Bischöfe lebten immer in der Angst, als Staatsfeinde verdächtigt zu werden. Deshalb klärten sie die Menschen über die Notwendigkeit des Krieges zum Nutzen des deutschen Volkes und des christlichen Glaubens auf und stärkten ihre Opferbereitschaft.

 

Bekennende Kirche:

Eine der Wurzeln der Bekennenden Kirche war der "Pfarrernotbund", der auf Initiative des Pfarrers Martin Niemöller gegründet wurde. Anlaß dazu war der Beschluß Pfarrer und Kirchenbeamte jüdischer Abstammung aus ihren Ämtern in der Kirche zu entlassen. Bis Jänner 1934 schlossen sich ca. 7000 evangelische Pfarrer dem Notbund an .

Im Frühjahr 1934 entstand aus Protest gegen die Gleichschaltung von den Landeskirchen mit der Reichskirche die Bekennende Kirche, die sich als die einzige rechtmäßige Evangelische Kirche in Deutschland sah. Sie kämpfte gegen die Deutschen Christen und lehnte eine Unterordnung der Kirche unter Partei und NS-Staat ab.

Innerhalb der Bekennenden Kirche bildeten sich jedoch bald zwei Gruppen:

Viele Mitglieder der Bekennenden Kirche wurden durch Suspendierungen, Ausweisungen, Redeverbote und Verhaftungen politisch verfolgt.

 

 

 

Deutsche Christen:

Þ kirchenpolitische Bewegung im deutschen Protestantismus

Das Ziel der Deutschen Christen war eine fast vollständige Synthese von Nationalsozialismus und Christentum. Sie bekannten sich zum "positiven Christentum" und in ihrer neuen Lehre fanden sich zahlreiche nationalsozialistische Floskeln. Sie waren für die Reinerhaltung der Rasse und die Diskriminierung von Mitleid und Wohltätitgkeit. Diese Ideen erklären auch ihre Zustimmung für den Antijudaismus und die Euthanasie-Aktion in späteren Jahren.

Im November 1933 brach die Bewegung auseinander, es bildeten sich aber zahlreiche Nachfolgeorganisationen in den Jahren bis 1945.

 

Kirche und Judenverfolgung:

Die Kirche stellte in der Diktatur immer noch einen Machtfaktor dar, deshalb ist es auch unverständlich, warum die Kirche ihre Position nicht zur Verhinderung der Massenmorde nutzte. Bei der Verfolgung und Ermordung der Juden setzte sich die Kirche nahezu ausschließlich für Christen jüdischer Herkunft ein.

Zu Beginn der Verfolgung gab es im Protestantismus keine Stimme des Protests, auch von der katholischen Kirche konnte keine Hilfe erwartet werden. Es gab nur wenige, die mutig für die Juden Partei nahmen. Auf evangelischer Seite entstand 1938 das Büro Grüber, dass sich auf die Unterstützung der Juden konzentrierte. Im Dezember 1940 wurde das Büro geschlossen und Pfarrer Grüber verhaftet, sowie viele seiner Mitarbeiter, die ihren Einsatz meist mit ihrem Leben bezahlten.

In den Jahren von 1941-1945 verstummten die Proteste fast gänzlich. Zur Entschuldigung dieser Untätigkeit brachte so mancher Bischof zum Ausdruck, dass sich die Lage der Juden nur verschlimmern würde, wenn ein öffentlicher Protest erfolgen würde.

Eine Ausnahme stellte der Dompropst Bernhard Lichtenberg dar. Er unterstützte die Juden immer wieder und schloß sie in seine Gebete ein. Er starb 1943 bei einem Transport in das KZ Dachau.

Der Rat der Evangelischen Kirche formulierte 1945 die "Stuttgarter Schulderklärung", in der sich die Kirche zu ihrer Mitverantwortung an den Vorgängen im Nationalsozialismus bekannte. Es wurde in dieser Erklärung jedoch nicht dem Leiden der Juden gedacht und es dauerte noch viele Jahre bis sich die Kirche zu einer Mitschuld an der Judenverfolgung bekannte.

Euthanasie:

Sowohl die evangelische Kirche als auch die katholische Kirche war über die grausigen Ereignisse in den Anstalten, in denen die Vernichtung "unwerten" Lebens erfolgte, bestens informiert. Die kirchlichen Einrichtungen waren bis zum Schluß im Besitz der Kirche.

Pastor Braune war einer der wenigen, der versuchte die Lebensvernichtung zu stoppen. Der Leiter der Kirchenkanzlei distanzierte sich aber von der Denkschrift Braunes und ein halbes Jahr später erhielt der Staat die stillschweigende Zustimmung des Geistlichen Vertrauensrat zur "Vernichtung lebensunwerten Lebens".

Nur durch den starken Widerstand der Bevölkerung und durch einen öffentlichen Protest des Bischof von Galen erfolgte ein Ende der Euthanasieaktion im August 1941. Die meisten Bischöfe verweigerten jedoch noch im Jahr darauf eine Publizierung von Hirtenworten, sie sich gegen das Euthanasieprogramm wandten.

 

Die katholische Kirche nach Kriegsende:

Nach Kriegsende herrschte bis ungefähr 1960 die allgemeine Ansicht, dass die katholische Kirche im Nationalsozialismus im Deutschland die stärkste Widerstandsgruppe darstellte. Während der Entnazifizierung blieben die Bischöfe als Hauptakteure jener Jahre jedoch von Säuberungsaktionen verschont und behielten ihre Posten.

Nur vereinzelt gab es Stellungnahmen zum Verhältnis zwischen Kirche und Nationalsozialismus. Die Kirche versuchte ihr Schweigen zu rechtfertigen, indem sie erklärte, dass man dem Staat Gehorsam schuldete und sich daher nicht gegen das Regime stellen konnte. Die, die Widerstand leisteten, taten dies ohne Rückendeckung, oft sogar gegen den Willen der kirchlichen Institutionen. Daher können diese Menschen auch nicht von der Hierarchie als "ihre" Widerstandskämpfer bezeichnet werden, wie es oft der Fall ist.

Die Frage nach Schuld oder Mitschuld der Kirche wurde meist nur in allgemeinen Wendungen formuliert und in Stellungnahmen erfolgten anschließend immer wieder Verweise auf das "Pluskonto" der Kirche. Oft wurden auch die Fehler der Kirche "den Gläubigen" zugeschrieben, die Verdienste jedoch den hohen Amtsträgern, was aber in den meisten Fällen nicht der Wahrheit entsprach.

 

 

Kirchenkampf:

Kirchenkampf ist die Bezeichnung für die Geschichte der evangelischen und katholischen Kirche im Nationalsozialismus. Ursprünglich bedeutete dieser Begriff den Abwehrkampf der Bekennenden Kirche gegen die Deutschen Christen, gegen die nationalsozialistische Weltanschauung und gegen die Kirchenpolitik des 3. Reiches. Nach katholischem Verständnis bedeutete "Kirchenkampf" den Kampf des NS-Regimes gegen die katholische Kirche und ihre Glaubens- und Sittlichkeitslehre.

"Positives Christentum":

Dies war ein Stichwort der NSDAP, das 1920 in ihrem Parteiprogramm zum Ausdruck brachte, wie die Nazis zu Christentum und Kirche standen. Unter diesem Schlagwort verstand man ein "arisches" germanisches "Christentum der Tat" nach der Devise "Gemeinnutz geht vor Eigennutz".

 

 

 

 

Literaturquellen:

Bildquellen: